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Samstag, 4. April 2026

Krimi gegen Schweinfurt Unterzahl-Tor entscheidet Spiel 7: EHC Königsbrunn ist bayerischer Meister

Der EHC Königsbrunn holte seinen dritten Titel in vier Jahren.
Foto: IMAGO / DiZ-PiX

Der EHC Königsbrunn ist Bayernliga-Meister 2026. Im entscheidenden siebten Spiel der Finalserie gegen den ERV Schweinfurt stand die Partie bis in die Schlusssekunden Spitz auf Knopf. Ein Shorthander sorgte letztlich für den Unterschied: Schweinfurt drückte sieben Minuten vor Ende in doppelter Überzahl aufs Tor der Gastgeber, die Pinguine aber opferten sich mit Schussblocken auf. In einfacher Unterzahl rollte dann ein Königsbrunner Konter. Tim Bullnheimer schoss darin das Tor zum 6:5 – es sollte der Treffer zum Titel sein.

Die Vorarbeit zum Siegtor hatte Marco Sternheimer geleistet – welch Geschichte. Der Stürmer hatte während des Playoff-Halbfinales in Dingolfing einen Cut am Hals durch eine Kufe erlitten und wurde auf die Intensivstation gebracht. Bald darauf stieg der frühere DEL-Stürmer der Augsburger Panther schon wieder ins Training ein und gab im ersten Spiel der Finalserie sein Comeback.

Beide Mannschaften hatten schon die Punktrunde angeführt. Für Königsbrunn war es die vierte Finalteilnahme in Folge gewesen. Im Vorjahr noch hatten die Pinguine aber im siebten Spiel gegen die Erding Gladiators noch verloren. Schweinfurt ist zwar Rekordmeister der Bayernliga, hatte aber in den Vorjahren nicht zur Spitzengruppe gehört. Die Mighty Dogs waren, mit neuem Kaderansatz, diesmal nahe am Titel dran – ganz nahe: 35 Sekunden vor Ende hatten die Gäste den vermeintlichen Ausgleich geschossen. Die Schiedsrichter entschieden aber auf hohen Stock – knappe Kiste. So wenig hatte die beiden Mannschaften letztlich getrennt.

Königsbrunn bleibt in der Bayernliga, gemeldet hatte keiner der 16 Clubs der Liga für einen Aufstieg in die Oberliga. Ehe der EHC vor einem Umbruch in der Führung steht - der Vorsitzende Tim Bertele tritt ab, wodurch eine Familiendynastie endet -, feiern die Pinguine ihren dritten Titel in den vergangenen vier Jahren. Frank Butz, Eishockey-Obmann des Bayerischen Eissport-Verband, gab dazu mit der Pokalübergabe an Kapitän Bullnheimer das Signal.

Martin Wimösterer


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Notizen

  • vor 37 Tagen
  • Zwei weitere Abgänge beim DEL2-Absteiger ESV Kaufbeuren: Der 19 Jahre alte Torhüter Clemens Schulz und der gleichaltrige Stürmer Martin Kaaz, die in der abgelaufenen Saison ihr DEL2-Debüt feierten, werden sich neuen Clubs anschließen.
  • vor 37 Tagen
  • Für Philipp Preto ist der Traum von der WM-Teilnahme geplatzt. Der 25 Jahre alte Verteidiger des ERC Ingolstadt zog sich am Samstag beim Testspiel der DEB-Auswahl gegen Österreich (5:2) im letzten Drittel eine Fußverletzung zu, die ihn für mehrere Wochen außer Gefecht setzt.
  • vor 38 Tagen
  • Die Tölzer Löwen haben den Vertrag mit Eigengewächs Simon Manhart verlängert. Der 20 Jahre alte Defensivverteidiger hatte eine starke Debütsaison beim Süd-Oberligisten hingelegt.
  • vor 40 Tagen
  • Stürmer Julian Chrobot muss für die weitere dritte Phase der WM-Vorbereitung passen. Grund dafür ist eine Fingerverletzung, teilt der Deutsche Eishockey-Bund mit.
  • vor 41 Tagen
  • Die Löwen Frankfurt aus der PENNY DEL haben mit Matthias Ott einen neuen Athletiktrainer präsentiert. Der 44-Jährige war zuletzt seit Sommer 2023 für den Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar tätig, sammelte beim EC Bad Nauheim (bis 2018) allerdings auch bereits Erfahrungen im Eishockey.
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