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Samstag, 21. März 2026

Auftakt am Samstagabend DFEL-Finale 2026: Memmingens vierter Streich in Serie oder Berlins erster Titel seit 2010?

Um diesen Pokal geht's: Nara Elia (von links), Nicola Hadraschek-Eisenschmid und Jule Schiefer wollen ihn mit Memmingen verteidigen.
Foto: City-Press

Die Finalserie in der Frauen-Eishockeybundesliga blossom-ic DFEL startet am Samstagabend. Die Eisbären Berlin empfangen die ECDC Memmingen Indians um 19 Uhr im Wellblechpalast. Spiel zwei steigt am Sonntag an selber Stelle um 13 Uhr. Der Streamingdienst Red+ überträgt beide Partien live.

Zu den Kontrahenten: Titelverteidiger Memmingen bietet in weiten Stücken die Defensive der deutschen Nationalmannschaft auf, darunter etwa Kapitänin Daria Gleißner. Offensiv stellen die Indians mit Hauptrunden-Topscorerin Theresa Knutson, der zweiten Importspielerin Nara Elia und Nicola Hadraschek-Eisenschmid drei der sieben Top-Punktesammlerinnen des Grunddurchgangs. Memmingen gewann die Punktrunde mit 21 Siegen in 24 Spielen überlegen und besiegte Berlin in allen sechs Vergleichen.

Die Eisbären sind so gesehen im Finale der Außenseiter. Sie verloren mit Laura Kluge unterjährig die Liga-Topspielerin (Wechsel zurück in die nordamerikanische PWHL). Doch gerade offensiv bieten sich für die Berlinerinnen einige Optionen. Franziska Feldmeier, die hinzugestoßene Celina Haider und Top-Talent Mathilda Heine sind nur drei der Scoringoptionen. Ein Interview mit Heine finden Sie in unserer aktuellen Print-Ausgabe. Darin spricht sie auch von ihrem Traum vom DFEL-Pokal. Das auf einigen Stellen jung besetzte Team zeigte im Saisonverlauf Formschwankungen, ist in Höchstform freilich nur schwer zu schlagen. Außerdem ist die Berliner Arbeitskraft und Leidenschaft verbürgt. So stellen die Eisbärinnen ein starkes Unterzahlspiel, das mit ein Grund für den Finaleinzug war.

Während Berlin im Halbfinale Vizemeister HK Budapest hinauswarf, sweepten die Memmingerinnen den ERC Ingolstadt. Gewinnen die Indians, ist es ihr vierter Titel in Folge. Die Eisbärinnen können erstmals seit 2010 die Meisterschaft in die Hauptstadt holen - damals triumphierte der OSC Berlin. Das Finale ist auf maximal fünf Spiele angesetzt, mit drei Siegen ist man Meister.

Martin Wimösterer

DFEL-Finale - die Termine (1 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 3 Stunden
  • Stürmer Joseph Cramarossa, zuletzt bei den Augsburger Panthern, wechselt zum Villacher SV in die ICE Hockey League.
  • gestern
  • Das Trainerteam der Grizzlys Wolfsburg für die kommende Saison in der PENNY DEL ist komplett. Neben Headcoach Tyler Haskins und Co-Trainer Heiko Vogler bleibt auch Torwarttrainer Jonas Forsberg den Wolfsburgern erhalten. Der Schwede verlängerte seinen Vertrag bis 2028.
  • vor 4 Tagen
  • Riley Damiani hat einen neuen Club gefunden. Der kanadische Stürmer, zuletzt zwei Jahre bei den Augsburger Panthern in der PENNY DEL aktiv, spielt in der kommenden Saison beim Schweizer Zweitligisten HC La Chaux-de-Fonds.
  • vor 5 Tagen
  • Die Frauen des ECDC Memmingen Indians verlieren nach dem erneuten Titelgewinn eine talentierte Stürmerin. Die 16-jährige Juniorennationalspielerin Victoria Butuzov schließt sich dem Schweizer Vizemeister SC Bern an.
  • vor 6 Tagen
  • Verteidiger Marian Bauer und Torhüter Finn Becker erhalten von DEL2-Club Eisbären Regensburg eine Förderlizenz. Sie stehen bei DEL-Club Iserlohn Roosters unter Vertrag.
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