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Samstag, 14. März 2026

Letzte Entscheidungen vor Playoffs Straubing, Berlin und Schwenningen: Schicksal in eigenen Händen, aber Top-Gegner vor der Brust

Für Marcel Noebels (links) und die Eisbären Berlin geht es am abschließenden Spieltag noch um Platz sechs. Marc Michaelis (rechts) und die Adler Mannheim könnten noch auf Rang zwei springen.
Foto: City-Press

Letzter Spieltag in der PENNY DEL-Hauptrunde 2025/26 – und drei wichtige Entscheidungen fallen am Sonntag noch.

Wer holt, nach Vorrundensieger Kölner Haie, das zweite Ticket für die Champions Hockey League?
Im Rennen sind die Straubing Tigers (101 Punkte und +33 Tore), die Adler Mannheim (100 Punkte, +58) und der EHC Red Bull München (100 Punkte, +57). Vier Mannschaften in einer 52-Spiele-Hauptrunde mit 100 Punkten - das gab es noch nie in der DEL-Geschichte! Eine Prognose, wer das Rennen um Platz zwei machen wird, fällt mit Blick auf das für alle Anwärter verzwickte Restprogramm schwer: Straubing empfängt Köln - die Haie sind in dieser Saison noch ohne Punktverlust gegen die Tigers. Die Adler begrüßen die formstarken Schwenninger Wild Wings (sechs Siege in den vorigen acht Partien). München muss bei den motivierten Eisbären Berlin ran – und damit zur zweiten wichtigen offenen Entscheidung.

Wer holt Platz sechs und damit den Direktfahrschein ins Viertelfinale?
Ranginhaber Berlin hat zwei Punkte und sieben Tore Vorsprung auf die Fischtown Pinguins Bremerhaven. München ist auf dem Papier allerdings der deutlich schwerere Gegner - die Bayern gewannen zwei der drei Saisonvergleiche. Die Pinguins haben dagegen Schlusslicht Dresdner Eislöwen zu Gast, gegen die sie elf von zwölf möglichen Zählern einfuhren. Eisbären-Kapitän Kai Wissmann sagte nach dem Freitagheimsieg gegen die Adler Mannheim: „Letztes Spiel, wir brauchen die Punkte, um direkt in die Playoffs (Anmerkung: ins Viertelfinale; die Redaktion) zu kommen. Wenn wir wieder so spielen, bin ich sehr zuversichtlich, dass es Sonntag auch klappt."

Wer sichert sich den Heimvorteil in der ersten Playoffrunde?
Die Paarungen für die erste Runde stehen bereits so gut wie fest. Der Siebte (Berlin oder Bremerhaven) bekommt es mit dem Zehnten Nürnberg Ice Tigers zu tun, dessen Evan Barratt im Fernduell mit Ingolstadts Riley Barber um die Topscorerkrone spielt. Die Schwenninger Wild Wings treffen auf die Grizzlys Wolfsburg – offen ist aber noch, wer den Heimvorteil hat. Schwenningen (in Mannheim gefordert) liegt einen Punkt voraus. Wolfsburg (zum letzten Spiel von Panther-Legende T.J. Trevelyan in Augsburg zu Gast) hat den vermeintlich leichteren Gegner und das bessere Torverhältnis. Bisher gewann in den Saisonduellen zwischen Mannheim und Schwenningen aber stets das Auswärtsteam.

Martin Wimösterer


Die Spiele in der Übersicht mit den Quoten von INTERWETTEN.DE

14:00 Berlin - München 2.25|4.10|2.60
14:00 Frankfurt - Nürnberg 2.75|4.20|2.10
14:00 Bremerhaven - Dresden 1.25|6.75|10.00
14:00 Straubing - Köln 2.20|4.10|2.65
14:00 Augsburg - Wolfsburg 2.75|4.20|2.15
14:00 Iserlohn - Ingolstadt 3.45|4.30|1.83
14:00 Mannheim - Schwenningen 1.47|5.00|5.25

 

(Stand: 14.03.2026, 17.30 Uhr)

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Notizen

  • vor 38 Tagen
  • Zwei weitere Abgänge beim DEL2-Absteiger ESV Kaufbeuren: Der 19 Jahre alte Torhüter Clemens Schulz und der gleichaltrige Stürmer Martin Kaaz, die in der abgelaufenen Saison ihr DEL2-Debüt feierten, werden sich neuen Clubs anschließen.
  • vor 38 Tagen
  • Für Philipp Preto ist der Traum von der WM-Teilnahme geplatzt. Der 25 Jahre alte Verteidiger des ERC Ingolstadt zog sich am Samstag beim Testspiel der DEB-Auswahl gegen Österreich (5:2) im letzten Drittel eine Fußverletzung zu, die ihn für mehrere Wochen außer Gefecht setzt.
  • vor 40 Tagen
  • Die Tölzer Löwen haben den Vertrag mit Eigengewächs Simon Manhart verlängert. Der 20 Jahre alte Defensivverteidiger hatte eine starke Debütsaison beim Süd-Oberligisten hingelegt.
  • vor 42 Tagen
  • Stürmer Julian Chrobot muss für die weitere dritte Phase der WM-Vorbereitung passen. Grund dafür ist eine Fingerverletzung, teilt der Deutsche Eishockey-Bund mit.
  • vor 42 Tagen
  • Die Löwen Frankfurt aus der PENNY DEL haben mit Matthias Ott einen neuen Athletiktrainer präsentiert. Der 44-Jährige war zuletzt seit Sommer 2023 für den Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar tätig, sammelte beim EC Bad Nauheim (bis 2018) allerdings auch bereits Erfahrungen im Eishockey.
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