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Dienstag, 14. Oktober 2025

Die Champions Hockey League am Dienstag 1:2-Niederlage bei Storhamar: Bremerhaven verpasst in Norwegen den CHL-Achtelfinaleinzug aus eigener Kraft

Trainer Alexander Sulzer (41) und seine Fischtown Pinguins Bremerhaven müssen am Mittwoch auf der Couch um das CHL-Achtelfinale zittern.
Foto: IMAGO/kolbert-press/Burghard Schreyer (Archiv)

Die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben in der Champions Hockey League den Achtelfinaleinzug aus eigener Kraft verpasst. Beim durch den Sieg überraschend für die K.-o.-Phase qualifizierten norwegischen Landesmeister Storhamar Hockey unterlag das Team von Head Coach Alexander Sulzer am Dienstagabend mit 1:2 (0:1, 0:1, 1:0), obwohl die Fischtown Pinguins mehr als doppelt so viele Torschüsse (37:18) wie ihr Gegner verzeichneten. Bremerhaven ist damit am Mittwoch auf Niederlagen von Klagenfurt (in Kuopio/Finnland), Mountfield Hradec Kralove (in Lausanne/Schweiz) und Odense (ab 19.30 Uhr in Ingolstadt) angewiesen, um wie im Vorjahr die Runde der letzten 16 zu erreichen.

Das Spielstenogramm (1 Einträge)

 

 

Den Fischtown Pinguins mangelte es in Norwegen in keinem der drei Durchgänge an Tormöglichkeiten, doch immer wieder fanden sie ihren Meister im bärenstarken und jederzeit souveränen Storhamar-Keeper Markus Røhnebæk Stensrud (21). Effizienter waren die Gastgeber: Beim 1:0 profitierte Axel Sandnes von einem Puckverlust von Bremerhavens Schlussmann Kristers Gudlevskis hinter dem eigenen Gehäuse (17.), beim 2:0 schoss Ex-DEL-Angreifer Andreas Martinsen perfekt auf Gudlevskis' Schoner, den für den Letten nicht zu kontrollierenden Rebound verwandelte Sander Dilling Hurrød (28.). Gegen mit zunehmender Spieldauer fast nur noch destruktiv agierende Norweger rannten die Fischtown Pinguins in der Folge zwar unermüdlich an, doch mehr als das 1:2 durch Jan Urbas (55.), der unmittelbar nach einem von Ziga Jeglic gewonnenen Bully abzog und Stensrud mit seinem satten Schuss keine Chance ließ, sprang nicht heraus.

Am Mittwochabend sind dann – neben den bereits für das Achtelfinale qualifizierten Ingolstädtern – auch die Eisbären Berlin im Einsatz, die ab 20.20 Uhr in Salzburg um ihre Minimalchance auf das Weiterkommen kämpfen. Insgesamt sind am letzten Tag der Vorrunde noch sechs der 16 Achtelfinalplätze zu vergeben. Unter anderem muss auch Titelverteidiger ZSC Lions, der am Dienstag mit 1:4 bei Vorrundensieger Ilves Tampere (sechs Spiele, sechs Dreier), zittern.

Stefan Wasmer

Die Dienstagsresultate in der Übersicht (1 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 38 Tagen
  • Zwei weitere Abgänge beim DEL2-Absteiger ESV Kaufbeuren: Der 19 Jahre alte Torhüter Clemens Schulz und der gleichaltrige Stürmer Martin Kaaz, die in der abgelaufenen Saison ihr DEL2-Debüt feierten, werden sich neuen Clubs anschließen.
  • vor 38 Tagen
  • Für Philipp Preto ist der Traum von der WM-Teilnahme geplatzt. Der 25 Jahre alte Verteidiger des ERC Ingolstadt zog sich am Samstag beim Testspiel der DEB-Auswahl gegen Österreich (5:2) im letzten Drittel eine Fußverletzung zu, die ihn für mehrere Wochen außer Gefecht setzt.
  • vor 40 Tagen
  • Die Tölzer Löwen haben den Vertrag mit Eigengewächs Simon Manhart verlängert. Der 20 Jahre alte Defensivverteidiger hatte eine starke Debütsaison beim Süd-Oberligisten hingelegt.
  • vor 42 Tagen
  • Stürmer Julian Chrobot muss für die weitere dritte Phase der WM-Vorbereitung passen. Grund dafür ist eine Fingerverletzung, teilt der Deutsche Eishockey-Bund mit.
  • vor 42 Tagen
  • Die Löwen Frankfurt aus der PENNY DEL haben mit Matthias Ott einen neuen Athletiktrainer präsentiert. Der 44-Jährige war zuletzt seit Sommer 2023 für den Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar tätig, sammelte beim EC Bad Nauheim (bis 2018) allerdings auch bereits Erfahrungen im Eishockey.
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