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Mittwoch, 1. April 2026

Nach Skandalspiel DEL greift durch: Münchens Wagner für Rest der Playoffs gesperrt – McKenna muss zwei Spiele zugucken

Für den Rest der Playoffs gesperrt: Münchens Fabio Wagner.
Foto: City-Press

Nach dem Skandalspiel in Ingolstadt hat der Disziplinarausschuss der PENNY DEL eine der längsten Sperren in der Geschichte der Liga ausgesprochen. Münchens Fabio Wagner wurde nach seinem üblen Foul an ERC-Abwehrspieler Edwin Tropmann für 14 Partien gesperrt. Mindestens gilt die Sperre bis zum 8. Mai, sodass der Nationalspieler und Olympia-Teilnehmer bis zum Ende der diesjährigen Playoffs um die deutsche Meisterschaft nicht mehr zum Einsatz kommen darf. Zudem erhält der Spieler eine Geldstrafe. Der EHC Red Bull könnte rein theoretisch in der laufenden Endrunde noch 17 Begegnungen bestreiten. Sollte München in der laufenden Endrunde weniger als 14 Spiele bestreiten, muss Wagner die verbliebenen Partien seiner Sperre in der kommenden Saison aussetzen.

Wagner hatte am Dienstagabend gegen Ende des vierten Viertelfinalspiels gegen den ERC Ingolstadt Tropmann durch einen Check verletzt. Dieser war zuerst bewusstlos und wurde ins Krankenhaus gebracht. Er unterzieht sich wegen einer Verletzung im Hals- und Nackenbereich nun weiteren Untersuchungen. Wagner hat am Mittwoch in einem Videostatement um Entschuldigung gebeten.

„Der Spieler Fabio Wagner unternahm keinen Versuch zur Scheibe zu gelangen. Der Kopf- und Nackenbereich war der Haupttrefferpunkt des Checks. Der Spieler Tropmann wurde verletzt und muss stationär behandelt werden. Der Check wurde extrem rücksichtslos und ohne spieltaktischen Zweck ausgeführt“, so die Urteilsbegründung.

Zwei Spiele nicht zur Verfügung steht München zudem Jeremy McKenna. Der Angreifer hatte wie Wagner nach einem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich eine Spieldauer-Disziplinarstrafe erhalten. „Der Kopf- und Nackenbereich war Haupttrefferpunkt. Jeremy McKenna unternahm keinen Versuch, den Kontakt zu verhindern oder zu minimieren. Er nahm eine Verletzung des Gegners durch seine Aktion in Kauf“, lautete die Urteilsbegründung für das Foul des Angreifers an Daniel Schmölz.


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Notizen

  • vor 38 Tagen
  • Zwei weitere Abgänge beim DEL2-Absteiger ESV Kaufbeuren: Der 19 Jahre alte Torhüter Clemens Schulz und der gleichaltrige Stürmer Martin Kaaz, die in der abgelaufenen Saison ihr DEL2-Debüt feierten, werden sich neuen Clubs anschließen.
  • vor 38 Tagen
  • Für Philipp Preto ist der Traum von der WM-Teilnahme geplatzt. Der 25 Jahre alte Verteidiger des ERC Ingolstadt zog sich am Samstag beim Testspiel der DEB-Auswahl gegen Österreich (5:2) im letzten Drittel eine Fußverletzung zu, die ihn für mehrere Wochen außer Gefecht setzt.
  • vor 39 Tagen
  • Die Tölzer Löwen haben den Vertrag mit Eigengewächs Simon Manhart verlängert. Der 20 Jahre alte Defensivverteidiger hatte eine starke Debütsaison beim Süd-Oberligisten hingelegt.
  • vor 41 Tagen
  • Stürmer Julian Chrobot muss für die weitere dritte Phase der WM-Vorbereitung passen. Grund dafür ist eine Fingerverletzung, teilt der Deutsche Eishockey-Bund mit.
  • vor 42 Tagen
  • Die Löwen Frankfurt aus der PENNY DEL haben mit Matthias Ott einen neuen Athletiktrainer präsentiert. Der 44-Jährige war zuletzt seit Sommer 2023 für den Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar tätig, sammelte beim EC Bad Nauheim (bis 2018) allerdings auch bereits Erfahrungen im Eishockey.
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